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Sumpfiges Erlebnis

06.10.2017

SOLE-Tage der 2F

Hallo! Wir sind Sophie und Gamze aus der 2f und wir erählen euch jetzt von unseren spannenden SOLE-Tagen. Wir waren in Litzlberg am Attersee im Jugend-Rot-Kreuz-Haus „Litz“. Wir waren von 27.9. bis 28.9. dort, um unsere Klassengemeinschaft zu stärken.

Am ersten Tag nach dem Mittagessen sind wir in das Moor (sumpfiges Wasser, wo man einsinkt, wenn man reinfällt) gewandert. Als wir dort ankamen, bekamen wir Lupenbecher, mit denen wir Sachen vom Moor auffinden durften. Die meisten fingen Wasserschnecken. Wir fingen eine Spinne und weil wir nichts mehr gefunden haben, fingen wir ein bisschen Moorluft.

Ein Junge aus unserer Klasse wollte einen Blutegel fangen. Aber plötzlich fiel er ins Wasser. Zum Glück konnte ein Mitschüler ihm heraushelfen. Die zweite Lehrerin, die mitgekommen war, ging mit ihm zurück ins Litz. Weil er sein Handy in der Hosentasche hatte, fiel es mit hinein. Darum legten sie das Handy in einen Reistopf.

Dann gingen wir weiter in den Wald hinein. Dort bekamen wir Augenbinden und wir mussten uns gegenseitig zu einem Baum führen und wieder zurück. Dann musste derjenige, der die Augen verbunden hatte, den Baum wieder finden. Wir gingen noch etwas weiter und hatten dann noch etwas Zeit zum Spielen in unserem Zimmer.

Vor dem Abendessen haben wir kurz Blindenfußball gespielt. Da bekamen wir wieder Augenbinden. Nur einer konnte sehen und musste sagen, was die anderen machen mussten. Nach dem Spiel gab es auch schon Abendessen. Wir hatten dann noch Zeit zum Spielen. Als wir dann schon alle in unseren Zimmern waren, kamen Florian, Moritz und Alexander angerannt. Sie erzählten uns, dass es bei ihnen auf einmal Reis geregnet hatte, als sie das Licht einschalteten. Wir gingen gleich zu ihnen ins Zimmer, also wir zwei. Überall im Zimmer lag Reis. Es hört sich nicht gruselig an, aber weil es halb zehn war, war es schon ein bisschen gruselig. Wir rannten dann zum Professor. Alexander, Florian und Moritz spazierten dann wieder zurück ins Zimmer, um den Reis aufzukehren. Weil wir die Gruselgeschichte nicht ganz glaubten, planten wir einen Streich zurück.

Wir weihten den Professor ein. Gamze holte Sarah und sie sagte Florian und Alexander Bescheid. Sophie holte Lejla und sie holte alle anderen aus unserem Zimmer (Lejla, Lara, Sarah, Miriam) und weihten sie ein. Schnell rannten wir zu Moritz und erzählten ihm, wir wären gerade beim Professor gewesen und hätten unser Zimmer zugesperrt und das Fenster auch. Als wir wieder zurückkamen, war das Fenster offen und alle Taschen am Boden. Moritz rannte zum Professor und erzählte alles. Irgendeiner fing an zu lachen und alle lachten mit.

Nach den ganzen Streichen gingen wir dann auch schon ins Bett. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück gingen wir in den Hochseilgarten. Als Erstes gingen wir zur Riesenschaukel. Dort wurden wir festgemacht, von anderen Mitschülern sechs bis acht Meter hochgezogen. Dann fielen wir und konnten schaukeln. Wir fanden das am besten.

Als Nächstes mussten wir auf einen wackeligen, zehn Meter hohen Baum klettern. Dort wurden wir auch festgemacht. Der Baum hatte keine Äste, die ersten drei Meter mussten wir mit einer Leiter hochklettern, dann ging es mit kleinen Metallhaken weiter.

Zu guter Letzt gingen wir zur XXXL-Leiter klettern. So wie vorher wurden wir festgemacht. Die Leiter hing an zwei Bäumen und war sehr wackelig. Zwischen den Stufen war circa ein Meter Abstand und der Abstand wurde immer größer.

Nach dem spannenden Erlebnis gab es Mittagessen. Danach gingen wir runter zum Attersee und machten Fotos und Selfies. Nach einer halben Stunde gingen wir zurück, holten unsere Koffer und Taschen. Jetzt mussten wir wieder nach Hause fahren. Die Fahrt verging sehr schnell, wir hatten viel Spaß. Der Attersee war sehr schön, die Sonne strahlte zwei Tage lang.

Liebe Grüße

Sophie und Gamze