Eine unvergessliche Woche

Erasmus+ Reise: Schüler*innen- Austausch nach Mallorca vom 7.2.26 – 14.2.26

Bereits im Herbst 2025 waren eine Gruppe Austauschschüler*innen aus Mallorca bei uns. Nun durften 12 Schüler*innen des BRG Traun und zwei nette Lehrerinnen eine unvergessliche Reise nach Sineu machen. Das Programm umfasste eine abwechslungsreiche Woche mit Schulbesuchen, Workshops und Ausflügen. Neben Unterrichtseinblicken nahmen die Schüler*innen an kreativen Projekten, sportlichen Aktivitäten und thematischen Workshops teil. Highlights waren Exkursionen nach Palma sowie nach Valldemossa und Sóller, gemeinsames Kochen und ein Abschlussevent mit den Gastfamilien.

Nora und Aron Guternigg haben ihre persönlichen Erfahrungen zusammengefasst.

Nora: „Es war sehr interessant in Austausch mit Schüler*innen aus Mallorca zu kommen, denn obwohl so einiges anders abläuft als der Alltag zu Hause, gibt es doch auch Ähnlichkeiten, wie man in Gesprächen erkennen konnte.

Es ist unglaublich spannend in eine andere Kultur einzutauchen und Traditionen sowie Spezialitäten und Bräuche kennenzulernen. Ich konnte mich durch die traditionelle Küche kosten, sowie die Grundschritte des traditionellen mallorquinischen Tanzes ausprobieren und habe auch über das Schulsystem und Massentourismus, der in Mallorca ein großes Problem darstellt, gelernt. Bei unserem einwöchigen Aufenthalt durften wir in der Schule interessanten Themen lauschen, welche in Workshops bearbeitet wurden, wie beispielsweise Frauen in der Forschung, Overtourism, … Doch vor allem Kunst stand im Mittelpunkt unserer Reise. Wir haben am Anfang der Woche ein „Art Diary“ bekommen, in dem jeden Tag Erfahrungen und Eindrücke mit zeichnerischen bzw. künstlerischen Aufgaben festzuhalten waren. Die Murals, die man immer wieder an Wänden der Schule entdeckte, waren sehr beeindruckend. Uns wurden von den Schüler*innen der Schule in Sineu erklärt, was es mit jedem einzelnen Kunstwerk auf sich hat.

Auch die Tagesausflüge waren sensationell! Wir besuchten sowohl die Hauptstadt Palma de Mallorca, als auch kleinere Dörfer mit idyllischen Häusern und einer atemberaubenden Landschaft. Viele schöne Momente habe ich in Form des Art Diarys, Videos und Fotos festgehalten. Fakt ist: Es war eine wunderbare, unvergessliche Woche, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Aron: „Man hat gut gesehen, wie Kunst über Sprache hinweg Verständigungsräume und -möglichkeiten schafft und bietet. Wenn wir gemeinsam an Kunstprojekten arbeiteten, merkte man, dass jeder seinen eigenen Standpunkt und seine Perspektive einbringen wollte. Schön war dann immer, wenn man zwar gegenseitiges Verständnis für künstlerische Zugänge schaffen konnte, aber sich schlussendlich auf einen Weg einigen konnte, der für alle passte (Bsp. Spaghetti-Turm).

 

Persönlich denke ich, dass es eine Erfahrung war, die Gold wert ist, weil man sich verständigen musste, was nicht immer leicht war. Dennoch ist es wichtig teamfähig zu sein und zusammenzuarbeiten, auch wenn die sprachliche Barriere – gerade am Anfang – definitiv nicht leicht zu überwinden ist. Doch ich glaube, dass es eine essenzielle Qualifikation ist, sich ohne Missverständnisse über die Grenzen des eigenen Landes hinaus verständigen zu können und mit Leuten anderer Kulturkreise im Team arbeiten zu können. Diese sozialen Kompetenzen sind Grundlagen, die für die meisten Jobs benötigt werden und auch in der Zukunft werden mir diese Erfahrungen sicher noch zugutekommen.“

 

Nora & Aron Guternigg, Eva-Maria Sassmann, Majli Szolya